Mabon (21. September bis 30. Oktober) ist die Zeit in der uns das Leben offenbart, was wir das Jahr über gesät und genährt haben. Wie wir Mabon erleben hängt folglich davon ab, wie gut wir es verstanden haben Reichtum und Fülle zu kreieren. 

Gleich wie unsere Ernte auch ausfallen mag: Es ist wichtig, dass wir uns bei Mutter Erde für alles bedanken, was uns das Jahr über zuteil geworden ist. Es ist mir klar, dass es nicht einfach ist sich für etwas zu bedanken, das nicht gut gelaufen ist oder vielleicht sogar schmerzhaft war, und dennoch liegt gerade diesen Widerständen und Rückschlägen ein großes Potenzial der Heilung inne. Vorausgesetzt wir schauen uns jenes, das nicht nach unseren Wünschen verlaufen ist an, erkennen welcher Veränderungen es bedarf und setzen diese auch um. 

Ich schreibe dies deshalb, da ich es immer wieder erlebe, dass wir zwar ganz genau wissen was in unserem Leben nicht stimmt, aber letztlich lieber in der Gewohnheit bleiben, als eine Veränderung zu wagen.

Für alle, denen Mabon nicht die erhoffte Fülle bringt ist dies ein wertvoller Hinweis im nächsten Zyklus von Werden und Vergehen - sprich ab Samhain - mutiger zu werden. 

Mabon ist die Zeit des Elements Erde, der Fülle, der Sicherheit und der Geborgenheit. Doch wird uns dies erst zuteil wenn wir Fülle, Sicherheit und Geborgenheit in uns entwickeln. Solange wir dies im Außen suchen und mit Materie gleichsetzen, werden wir diese Qualitäten nie wahrhaft spüren. Sobald wir jedoch dem Leben vertrauen und die innere Gewissheit haben, dass für uns gesorgt ist, wird auch für uns gesorgt sein. 

Ich weiß, dass es schwierig ist in einer Welt wie sie sich uns derzeit zeigt, nicht aufs Materielle fokussiert zu sein, bzw. nicht Materielles über persönliches Wohlbefinden zu stellen. Doch dürfen wir nicht vergessen, dass der Zyklus von Werden und Vergehen (die Gesetzmäßigkeiten des Jahreskreises) nicht für die Welt gilt, die wir Menschen uns geschaffen haben, sondern der natürlich schöpferischen Abfolge der Erde entspricht! Es mag daher in unserer Welt völlig egal sein, ob wir auf unser Herz hören oder nicht, für die Erde, und damit meine ist das, was hinter unserem menschlichen Erfassen steht, ist dies jedoch alles andere als egal. 

In diesem Sinne kann ich Euch nur ermutigen Euch auf die verborgene Kraft des Jahreskreises einzulassen. 

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