Damit Heilkräuter ihre volle Kraft entfalten und zu "Zauberkräutern" werden, gilt es bereits beim Pfücken ein paar Dinge zu beachten:

Zeitpunkt des Sammelns:

Der Zeitpunkt sowie die Vorgehensweise beim Sammeln ist bezüglich der Wirkkraft aller Pflanzen entscheidend. Generell gilt:

Blüten:Um den vollen Wirkstoffgehalt von Blüten zu erhalten, sammeln Sie diese am besten zu Beginn der Blütezeit.

Blätter:werden während der Blütezeit gesammelt.

Wurzeln:Der richtige Zeitpunkt zum Ernten von Wurzeln ist der Spätherbst. Ernten Sie Wurzeln immer am Nachmittag, da zu dieser Tageszeit ihr Wirkstoffgehalt am höchsten ist.

Früchte: werden geerntet sobald sie reif sind.

Da Heilkräuter über der Erde wachsen, sollte man sie bei zunehmenden Mond pfücken, am besten, wenn der Mond in einem Wasserzeichen steht. Darüber hinaus sollte es vor dem Pflücken mehrere Tage nicht geregnet haben, damit die Wirkstoffe der Kräuter vollends in den Pflanze sind und nicht an den Boden abgegeben wurden. Sammeln Sie ihre Kräuter außerdem zur Mittagszeit und an einem sonnigen Tag. Der Grund dafür ist, dass sich bei Sonneneinstrahlung zum Schutz der Pflanze, ätherische Öle bilden.

Geben Sie die gesammelten Kräutern niemals in Plastik- oder Blechdosen. Verwenden Sie lieber Gläser oder Kartons. Darüber hinaus: Kräuter vor dem Trocknen nicht waschen! Zerkleinern Sie stattdessen die Blätter und trocknen Sie sie im Schatten oder in einen warmen Raum.

 

Sammelritual:

Die Natur ist ein Geschenk der Schöpfung! Dankbarkeit gegenüber den Gaben der Natur sollte deshalb beim Sammeln das oberste Prinzip sein. In diesem Sinn: Nehmen Sie nur jene Pflanzenteile, die Sie auch verwenden.

Es gibt zwar Lehrmeinungen, dass Pflanzen mitsamt der Wurzel ausgerissen wirkungsvoller wären, betrachtet man Pflanzen jedoch als Lebewesen und Teil der Schöpfung, ist es selbstverständlich, sich nicht mehr zu nehmen als unbedingt nötig.

Genauso wie es sinnvoll ist die Samen einer Pflanze auszustreuen, damit deren Weiterbestand gesichert ist. Nehmen Sie sich z.B. einen Teil einer Wurzel, so achten Sie darauf die Löcher in der Erde wieder zu verschließen.

Das richtige Sammeln von Heilpflanzen ist ein Ritual das von Herzen kommen sollte. Seien Sie behutsam und achtsam, verbinden Sie sich mit dem Geist der Pflanze, mit ihren verborgenen Wesenheiten und bitten Sie um ihre Hilfe. Erklären Sie, warum Sie sich einen Teil eines Heilkrautes nehmen wollen, bitten Sie um Erlaubnis und vor allem geben Sie zum Ausgleich etwas zurück, sei es ein hübscher Stein oder eine Nuss.

Nur mit Respekt und Achtsamkeit gepflückte Pflanzen werden Sie an ihren verborgenen Geheimnissen teilhaben lassen.

 

Sammeln Sie Ihre Heilkräuter jedes Jahr von Neuem!


Ein Aufguss aus frischen Kräutern sollte nur kurz, circa 30 Sekunden, ziehen. Getrocknete Kräuter hingegen zwei bis drei Minuten ziehen lassen.

Generell gilt: Die Farbe des Aufgusses sollte hellgelb oder hellgrün sein.
Bei einem Kräuterbad: 200 gr. der getrockneten Heilkräuter über Nacht in fünf Liter Wasser geben. Das "Kräuterwasser" vor dem Baden erwärmen und zu dem Badewasser geben. Achten Sie beim Baden darauf, dass Ihr Herz außerhalb des Badewassers ist und trocknen Sie sich nach dem Bad nicht ab, sondern dunsten Sie in einem Badetuch nach.

Die Druidinnen und Druiden waren wahre Kräuterkundige. Eines ihrer wichtigsten Heilkräuter war das violett blühende Heidekraut. Wer eine Abkochung von Heidekraut ins Badewasser gibt, soll demnach von Verwünschungen und negativen Energien befreit werden. Tauchen Sie zu diesem Zweck vollends ins Badeswasser ein! Der Tee des Heidekrautes ist hingegen blutreinigend und harntreibend.

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